Wenn ihr dem dunklen Pfad einmal folgt, wird er auf ewig euer Schicksal bestimmen... und ihr seid pflege-versichert.
31. Oktober 2010
Rettungstruppe, aufiiieh!
Keine Sorge, ist nur Farbe und Maskenkitt. So sieht es aus, wenn ich mir für eine Großübung des Rettungsdienstes herrichten lasse. An meinen schauspielerischen Fähigkeiten muss ich indes noch arbeiten. Denn trotz verwirrten Geredes, spontanem in-Ohnmacht-fallens und Atemstillstandes, hat niemand bemerkt, dass ich ein Schädel-Hirn-Trauma habe. An dem bin ich dann übrigens auch gestorben. Allerdings nur, weil der leitende Notarzt seine Prioritäten nicht auf Reanimation, sondern auf die Versorgung der 30 anderen Verletzten gelegt hatte.
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3 relevante Meinungen:
Auweh, mein Beileid zum Tod. Is das dann ejtzt ein Untoten-Blog?
Sowas finde ich immer sehr interessant!
Nur kann ich mir immer schwer vorstellen, das bei so einer Übung der Kopf und das handeln sich so abspielt, wie es bei einem echten Unfall wäre. Also ich meine damit, das man sich evtl. nicht die mühe gibt, oder das alles nicht ganz soooo ernst genommen wird.
Aber es zeigt bestimmt gewisse Fehler auf. So wie in Deinem Fall, oder war das trotz Deines todes noch in Ordnung? Also so in der Art und Weise: Einer musste geopfert werden für die 30 anderen? ;-)
Was das "opfern" angeht, das gibt es verschiedene Ansichten. Eine unserer Ärztinnen aus dem KH, die als Notärztin dabei war, sagte, sie hätte auf jeden Fall noch reanimiert. Aber wie gesagt, für den leitenden Notarzt lag die Priorität bei der Versorgung der anderen Opfer. Da gibt es halt verschiedene Ansichten, aber keine Vorschriften oder Gesetze. Und letzten Endes muss es jeder mit sich selbst ausmachen.
Insgesamt lief es ganz gut. Aber es sind trotzdem viele kleine Fehler passiert, die nicht hätten sein müssen.
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